Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst

Organisation: Prof. Dr. Wolfgang Sonne

 

In der Reihe der Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst werden die zentralen Fragen der heutigen Stadtbaukunst behandelt. Architekten, Ingenieure, Ökonomen, Soziologen, Politologen, Verkehrstechniker, Juristen, Historiker und Vertreter anderer mit der Stadt befasster Disziplinen sprechen darüber, woran es unseren Städten heute fehlt und was die Stadtbaukunst leisten sollte. Dabei geht es vor allem darum, diese unterschiedlichen Aspekte der Stadt wieder in der Gestaltgebung der Stadt zusammenzuführen, um eine dauerhafte, lebenswerte und schöne urbane Umwelt zu schaffen.

Die Reihe kann sich auf ein berühmtes Vorbild berufen: Vor genau 100 Jahren begründeten Joseph Brix und Felix Genzmer, beide Professoren für Städtebau an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg – der eine an der Abteilung Bauingenieurwesen, der andere an der Abteilung Architektur – das weltweit erste Seminar für Städtebau, Siedlungs- und Wohnungswesen. Im selben Jahr starteten sie die Reihe der "Städtebaulichen Vorträge", die sie in zahlreichen Bänden von 1908 bis 1920 publizierten. In diesen Vorträgen steckten sie vorbildlich das Feld des Städtebaus als multidisziplinäre Gestaltungsaufgabe ab und vermittelten es zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit – genau dies ist auch das Anliegen der Vortragsreihe.

 

Publikationen

No. 7, 2016

Die dritte Konferenz der Trilogie "Großstadt gestalten" widmet sich den Stadtbaumeistern in Deutschlands Nachbarländern. Im Fokus stehen die Stadtbaumeister in Amsterdam, Brüssel, London, Paris, Wien und Zürich. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert haben dort so prominente Städtebauer wie Hendrik Petrus Berlage (Amsterdam), Charles Bild (Brüssel), Gustav Bull (Zürich) oder Eugene Hénard (Paris) gewirkt. Sie haben das Gesicht ihrer Städte maßgeblich geprägt und der Disziplin Stadtbaukunst wesentlich Impulsive.

 

17. Juni 2016; 9.30-18 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dortmund

Um Anmeldung bis zum 10. Juni 2016 wird gebeten unter: stadtbaukunst.bauwesen@tu-dortmund.de

Eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Forum Stadtbaukultur der Stadt Dortmund und der DASL NRW.

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Programm

 

No. 6, 2015

Auf Grund der großen Resonanz, die die letztjährige Tagung zu den Stadtbaumeistern in Deutschland gefunden hat, schließen die diesjährigenVorträge inhaltlich daran an. Im Fokus stehen die Stadtbaumeister an Rheinund Ruhr, insbesondere in den Städten Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum undDortmund. Dort haben an der Schwelle zum 20. Jahrhundert bekannte Städtebauer wie Hermann Josef Stübben (Köln), Robert Schmidt (Essen) oder Hans Strobel (Dortmund) gewirkt, die das Gesicht ihrer Städte prägten.

Die Bauten und Projekte dieser Stadtbaumeister vorzustellen und auf Anregungen für heutige kommunale Stadtplanung zu befragen, ist das Zielder Vorträge. Sie untersuchen die Rolle der kommunalen Baumeister, deren Alltagspraxis um 1900 kaum noch etwas mit der früherer Ratsbaumeistergemein hatte. Sie fragen nach den Stadtvorstellungen dieserStadtbaumeister sowie nach ihrem Selbstverständnis, ihren Reformplänen,ihren Begabungen und Kompetenzen. Und sie diskutieren mit dengegenwärtigen Akteuren, welche Anregungen und Empfehlungen sich für dieheutige Praxis aus dieser als vorbildlich empfundenen Epoche ergebenkönnen.

 

19. Juni 2015; 10-18 Uhr

Altes Museum am Ostwall, Ostwall 7, 44135 Dortmund

Um Anmeldung bis zum 12. Juni 2015 wird gebeten unter: forum-stadtbaukultur@dortmund.de

Eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Forum Stadtbaukultur der Stadt Dortmund.

Programm

 

No. 5, 2014

In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Fritz Schumacher in Hamburg, Ludwig Hoffmann und Martin Wagner in Berlin, Theodor Fischer in München oder Ernst May und Martin Elsaesser in Frankfurt: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend mitgeprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden.

Bekanntlich gilt die Zeit um 1900 auch als die Geburtsstunde der Disziplin Stadtbaukunst. An die Seite der Ingenieure und Tiefbauinspektoren, die während des 19. Jahrhunderts vielerorts die Stadtentwicklung maßgeblich geprägt hatten, traten zunehmend Architekten, die der rasanten Entwicklung mit ihren Mitteln begegneten. Neben der infrastrukturellen Daseinsfürsorge wurden Städtebau und Stadtentwicklung wieder verstärkt als ästhetische und baukulturelle Herausforderung diskutiert. Das blieb nicht ohne Folgen für das Aufgabenfeld, die innere Organisation und den personellen Zuschnitt der kommunalen Baubehörden.

Diesen Wandel nachzuzeichnen und auf Anregungen für heutige kommunale Stadtplanung zu befragen, ist das Ziel dieser Vorträge. Sie untersuchen die Rolle der kommunalen Baumeister, deren Alltagspraxis um 1900 kaum noch etwas mit der früherer Ratsbaumeister gemein hatte. Sie fragen nach den Stadtvorstellungen dieser Stadtbaumeister sowie nach ihrem Selbstverständnis, ihren Reformplänen, ihren Begabungen und Kompetenzen. Und sie diskutieren mit den gegenwärtigen Akteuren, welche Anregungen und Empfehlungen sich für die heutige Praxis aus dieser als vorbildlich empfundenen Epoche ergeben können.

 

6. Juni 2014; 11-19 Uhr

Rathaus Dortmund (Ratssaal), Friedensplatz 1

Um Anmeldung bis zum 4. Juni 2014 wird gebeten unter: forum-stadtbaukultur@dortmund.de

Eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Forum Stadtbaukultur der Stadt Dortmund.

Programm

 

No. 4, 2011

Die 4. Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst stellten neueste Tendenzen der Stadtbaukunst in Großbritannien und den USA vor. Dazu zählen die Bewegung des New Urbanism und die Aktivitäten der Prince's Foundation for the Built Environment ebenso wie jüngere Forschungen an britischen Universitäten.

Norman Garrick, Congress of the New Urbanism, Chicago: Transportation and the Health and Wealth of Cities

Harald Bodenschatz, Technische Universität Berlin: Missverständnisse über den New Urbanism in Europa

Ben Bolgar, Prince's Foundation, London: Community Capital: Learning about sustainability from the historic city

Sergio Porta, University of Strathclyde, Glasgow: Plot Based Urbanism

Matthew Carmona, Bartlett School of Planning, London: Urban Design Codes

Michael Hebbert, University of Manchester: Street Atmosphere

 

 

No. 3, 2010

Jörn Düwel, HCU Hamburg: Urbaner Städtebau der Moderne

Walter Siebel, Universität Oldenburg: Stadtgesellschaft

Michael Mehaffy, Lake Oswego, Oregan: What is sustainable Urbanism?

Klaus Groth, Berlin: Das private Projekt Stadt

Ludger Wilde, Stadtplanungsdezernent Dortmund: Stadtbaukunst in der Praxis

Vittorio Magnago Lampugnani, ETH Zürich: Neubestimmung der Disziplin Städtebau

 

 

No. 2, 2009

Wolfgang Sonne, TU Dortmund: Stadtbaukunst alter und neuer Zeit

Christoph Chorherr, Wien: Grüne Politik für eine urbane Stadt

Bernd Reiff, TU Dortmund: Baurecht und Stadtgestalt

Hans Kollhoff, ETH Zürich: Die schöne Stadt

Georg Franck, TU Wien: Architektonische Qualität und Raumplanung

Ingemar Vollenweider, TU Kaiserslautern: Stadtbaukunst heute?

 

 

No. 1, 2008

Hans Stimmann: Städtebau und Entertainment oder Die neue Unwirtlichkeit der Städte

Christoph Mäckler: Straßen, Häuser, Plätze - Bausteine der Stadtbaukunst

Robert Adam: Traditional Urban Design

Dieter Hoffmann-Axthelm: Die Reurbanisierung der Moderne

Harald Heinz: Stadtstraßen: Funktion, Gestalt, Sicherheit

Harald Bodenschatz: Privater Städtebau im Kreuzfeuer