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Kölner Erklärung

Kölner Erklärung zur Städtebau-Ausbildung - „Die Stadt zuerst!“

Die Unzulänglichkeit jüngerer Stadträume ist ein Gemeinplatz: Die Öffentlichkeit hat sich daran gewöhnt, die „Unwirtlichkeit unserer Städte“ zu beklagen. Doch diese ist weder gottgegeben, noch die Folge eines Naturgesetzes, sondern menschengemacht. Gleichwohl: So vielfältig sind die Faktoren, dass sich die Hydra kaum packen lässt.

Ein Grund für die mangelnde stadträumliche und atmosphärische Qualität heutiger Planungen liegt in der Ausbildung: Städtebau wird nicht mehr in einer umfassenden Weise gelehrt, die auf die Qualität der resultierenden gebauten Stadträume ausgerichtet ist. Stattdessen sind die verschiedenen Teildisziplinen wie Architektur, Stadt- und Raumplanung oder Verkehrsingenieurswesen ihrer Eigenlogik verpflichtet und beachten nicht genügend das Gesamtresultat der gebauten Stadt.

Um dieses Problem der Städtebau-Ausbildung zu erfassen, zu analysieren und anzugehen, kamen am 15. November 2013 und am 14. März 2014 in Köln auf Initiative von Peter Zlonicky und Christoph Mäckler, der das Deutsche Institut für Stadtbaukunst leitet, hochrangige Vertreter der Disziplinen Architektur, Stadt- und Raumplanung sowie Baugeschichte aus den Bereichen der Hochschullehre und der Stadtplanungsämter zusammen.

Dramatisch war die Analyse: Die Ausbildungsgänge produzieren kein städtebaulich befähigtes Personal, wie es die Städte eigentlich brauchen würden. Um einen Prozess der Ausbildungsreform in Gang zusetzen, verfassten sie gemeinsam die nachfolgend abgedruckte Kölner Erklärung. Die gemeinsamen Verfasser und Unterzeichner sind:

 

 

Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing, Baudezernent Stadt Köln

Prof. Christoph Mäckler, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund

Prof. Markus Neppl, KIT/Universität Karlsruhe

Prof. Dr. Franz Pesch, Universität Stuttgart

Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund

Prof. Ingemar Vollenweider, TU Kaiserslautern

Prof. Kunibert Wachten, RWTH Aachen

Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Hamburg

Prof. em. Peter Zlonicky, TU Dortmund

 

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